Web 2.0 Lexikon

Page Impression (PI)

Ein Begriff aus dem Online Marketing und der Internet-Marktforschung. Synonyme sind die Begriffe Seitenaufruf und Page View. Page Impression bezeichnet den Abruf einer Einzelseite innerhalb einer Webseite durch einen Nutzer.

PageRank

Der PageRank-Algorithmus bewertet Webseiten aufgrund der Zahl und der Qualität/Stärke der eingehenden Links. Grundlage dieses Verfahrens ist die Theorie, dass die Relevanz einer Seite dann steigt, wenn andere Webseiten auf diese Seite verweisen. Je stärker das Gewicht der jeweiligen Links und je größer die Anzahl, desto höher ist auch die Relevanz respektive der PageRank der verlinkten Seite. Kurz: Der PageRank definiert die Wahrscheinlichkeit, dass eine Webseite im Internet gefunden wird.

Paid Content

Bei Paid Content handelt es sich um den kostenpflichtigen elektronischen Vertrieb und Handel von digitalen Inhalten in digitalen Medien direkt an den Nutzer. Ein einmaliger Download eines Produktes gegen Gebühren definiert sich als Paid Content. Der Nutzer ruft digitale Güter ab (Zeitungsartikel oder Download von Musik), die als gelieferte Produkte zu verstehen sind.

Paid Service

Bei Paid Service handelt es sich um das kostenpflichtige Angebot und die kostenpflichtige Bereitstellung digitaler Dienstleistungen (SMS Services, Web-Mail, Online-Spiel-Services) in digitalen Medien. Bei Paid Services können Handelsplattformen oder Online-Auktionen gegen Gebühren genutzt werden.

Permalink

(von permanent und hyperlink): dauerhafter Indikator in Form einer URL. Normale URLs werden oft geändert, so dass darüber abrufbare Inhalte nicht mehr oder nur unter einer anderen Adresse verfügbar sind. Verweise auf diese URL werden entweder zu toten Links oder zeigen plötzlich auf andere Inhalte. Bei der Einrichtung eines Permalinks wird dagegen angestrebt, die einmal über ihn referenzierten Inhalte dauerhaft und primär über diese URL verfügbar zu machen. Permalinks werden genutzt, um auch auf ältere Artikel direkt verlinken zu können.

Pingbacks

Vollautomatische Trackbacks

Podcast

Der Begriff basiert auf dem englischen Broadcast für Rundfunk (Sendung) und dem bekanntesten MP3-Player, dem Apple iPod. Ein Podcast lässt sich mit einer aufgezeichneten Radio- (Audiopodcast) oder TV-Sendung (Videopodcast) vergleichen, die als Datei auf einer Internetseite zum Download angeboten wird. Der Podcast ist „on demand“, also auf Wunsch abrufbar. Man findet auch die Unterscheidung von Podcast (Audio) und Vodcast (Video).

Post

Meist kurzer Beitrag auf einer Web 2.0-Plattform, den andere Personen lesen und kommentieren können.

Prosument

Das Wort setzt sich zusammen aus den Begriffen Produzent und Konsument. Der Begriff wurde 1980 von Alvin Toffler in seinem Buch „The Third Wave“ geprägt. Prosumenten gehen über die normale Interaktivität der Internet-Nutzung hinaus und generieren selbst Inhalte, die von anderen genutzt werden können. Die Aktivität der Nutzer als Prosumenten ist inzwischen unübersehbar: Wikipedia, MySpace, YouTube, Facebook, Twitter sind nur besonders prominente Beispiele für den Trend, dass dezentral organisierte Prosumenten mithilfe einfach benutzbarer Plattformen in Konkurrenz zu zentral organisierten Inhaltsanbietern treten. Prosumenten werden auch zum Co-Designer von Produkten und Dienstleistungen. Prosumenten kaufen nicht nur Produkte, sie bewerten sie oder liefern Informationen für ihre Verbesserung.

Push-/Pull-Kommunikation

Bei Pull-Kommunikation ist immer eine eigene Entscheidung, Initiative und Aktivität des Nutzers zum Abruf einer Botschaft notwendig (z.B. bei Abruf einer Webseite). Sie steht im Gegensatz zur Push-Kommunikation, bei der der Zuschauer eine Botschaft (z.B. TV-Werbespot) unaufgefordert erhält. Die einseitige Kommunikation (Unternehmen versus Kunde) kennzeichnet die Push-Kommunikation. Bei der Pull-Kommunikation entscheidet der Kunde selbst, ob, wann und wo er mit dem Unternehmen kommuniziert.