Web 2.0 Lexikon

Barrierefreiheit

Auch accessibility. Bedeutet, dass Web-Angebote von allen Nutzern unabhängig von körperlichen oder technischen Möglichkeiten uneingeschränkt (barrierefrei) genutzt werden können. Erschließt den Inhalt der Website einer möglichst großen Zielgruppe, zu der unter anderem auch Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen gehören. Barrierefreiheit schließt sowohl Menschen mit und ohne Behinderungen ein als auch Benutzer mit technischen oder altersbedingten Einschränkungen. Barrierearm oder zugänglich gelten als treffendere Bezeichnungen, da aufgrund der individuellen Barrieren Barrierefreiheit nicht vollständig erreicht werden kann.

Blogosphäre

Die Gesamtheit aller Blogs und ihrer Verbindungen

Blogger

Autor eines Blogs/Weblogs

Blogroll

Öffentliche Linksammlung eines Blogs zu anderen Weblogs. Mit der Blogroll bekundet man, welche Blogs man gerne liest, damit auch Leser neue Blogs entdecken können.

Blog/Weblog

Weblog ist eine Wortkreuzung aus Web und Log (für „Logbuch“). Es handelt sich dabei um eine Art Tagebuch im Netz, bestehend aus chronologisch geordneten Beiträgen. Eine wichtige Rolle nimmt die Kommentarfunktion ein. Sie erlaubt es Lesern, zu einem Eintrag eine Stellungnahme zu hinterlassen.

Buzz

(englisch summen) Gerede, Gesprächsvolumen, Gesprächsstoff

Buzz Marketing

Einerseits wird Buzz-Marketing dem viralen Marketing gleichgesetzt, da Buzz die englische Bezeichnung für „Gerede“ ist. Auf der anderen Seite wird Buzz-Marketing als eine Form des Guerilla-Marketings definiert, weil es zunächst spezielle öffentlichkeitswirksame Aktionen einläutet, über die dann im nächsten Schritt geredet wird.

Bookmarking

Lieblingslinks lesen und teilen: Internet-Lesezeichen werden von mehreren Nutzern gemeinsam auf einem Server im Internet oder Intranet abgelegt. Alle können gemeinsam darauf zugreifen und die Lesezeichen untereinander austauschen. Üblicherweise werden Social Bookmark-Dienste (Mr. Wong, Digg) genutzt. Jeder Nutzer kann nach Anmeldung bei einem dieser Dienste seine Lesezeichenliste online erstellen und mit Schlagwörtern, Beschreibungen und Kategorien versehen. „Taggen“ nennt man dieses Procedere. Die eigenen Listen sind für alle anderen User im Netz sichtbar.