PR-Nr. PR-Nr. 30400-0027-08/2015
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Mit dem Laser durch dick und dünn

Weil das Laserschneiden von Rohren Perspektiven bietet, entschied sich der Herforder Büromöbelhersteller Febrü, in die Laser-Rohrschneideanlage „Trulaser Tube 5000“ zu investieren. Das Verfahren ist anerkannt innovativ und wirtschaftlich. Darüber hinaus ermöglicht es, neue Wege bei Konstruktion und Design einzuschlagen. Mit Investitionen von mehr als 900.000 Euro bekennt sich die Febrü Büromöbel Produktions- und Vertriebs GmbH klar zum Standort Herford.

Rund, oval, quadratisch oder rechteckig – Rohre und Profile kommen bei Febrü überall zum Einsatz. Der Laser erweist sich dabei in vielerlei Hinsicht als vorteilhaft. Die Umstellung auf die Rohrlaserbearbeitung reduziert Arbeitsschritte und verkürzt so den Fertigungsprozess. Der Laser schneidet in einem Arbeitsgang Löcher ebenso wie komplexe Strukturen und erledigt das Ablängen. Damit verbindet das Laserschneiden alle konventionellen Arbeitsschritte – Sägen, Bürsten, Bohren, Stanzen, Fräsen und Entgraten – zu einem einzigen Fertigungsprozess. „Die Rationalisierungspotenziale sind damit jedoch noch längst nicht ausgeschöpft“, berichtet Febrü Geschäftsführer Udo Donges. „Mit dem 3D-Rohrlaser, der seit Juli dieses Jahres unsere Fertigungsanlagen erweitert, können wir im Bereich der Profilrohrzuschnitte unsere Lagerhaltungskosten reduzieren. Gleichzeitig sind wir in der Lage, auch Kleinserien günstiger herzustellen. Steckverbindungen erleichtern Montagearbeiten und können Schweißarbeiten ersetzen. Wo Schweißen weiter notwendig ist, verkürzen Fügehilfen die Vorbereitungszeiten. Insgesamt können auch die Präzision und Qualität deutlich gesteigert werden.“

Dass Febrü mit der Rohrlaserbearbeitung auch neue konstruktive Wege beschreitet, zeigt das Beispiel der Tischserie „Adesso“. Udo Donges: „Die bisherige, von einer Geometrie bestimmte Schweißkonstruktion wurde auf ein Steckverfahren umgestellt, das rationeller zu fertigen ist, die Montage vereinfacht und beim Versand deutlich mehr Flexibilität garantiert.“

Die Investitionen von mehr als 900.000 Euro beinhalten neben der 3D-Rohrlaseranlage auch ein neues Rohrlager sowie eine hochmoderne Abkantpresse.

Hintergrund: Febrü wächst und schafft Arbeitsplätze

Schon im ersten Quartal 2015 meldete Febrü einen positiven Jahresstart mit zweistelligem Wachstum und hoher Auslastung. Die Neuausrichtung des Unternehmens und damit verbunden modernste Fertigungstechniken setzen die Impulse für das Unternehmenswachstum. Bis zum 30. Juni 2015 verzeichnete Febrü im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Umsatzplus im satten zweistelligen Bereich. Als Investition in die Zukunft betrachtet der Büromöbelhersteller auch die Ausbildung. Am 1. August 2015 starteten vier neue Auszubildende bei Febrü in ihr Berufsleben. In den kommenden zwei bis drei Jahren werden die Berufseinsteiger zur Industriekauffrau, zum Kraftfahrer und zum Industriemechaniker Fachrichtung Produktionstechnik ausgebildet. Insgesamt sind aktuell 147 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit sieben mehr als im Vorjahr bei Febrü beschäftigt.

Hochauflösende Bilder

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Bildtext 1: Rund, oval, eckig, gerade oder schräg – der 3D-Rohrlaser schafft Raum für Kreativität. Foto: Febrü


Bildtext 2: Rationelle Fertigung und Vereinfachung der Montage durch vorbereitete Steck- und Schraubverbindungen. Foto Febrü
Bildtext 3: Die Laser-Rohrschneideanlage „Trulaser Tube 5000“ ging im Juli dieses Jahres in der Febrü-Produktion ans Netz. Das Laserschneiden verbindet alle konventionellen Arbeitsschritte – Sägen, Bürsten, Bohren, Stanzen, Fräsen und Entgraten – zu einem einzigen Fertigungsprozess. Foto: Febrü

Febrü

Febrü entwickelt und produziert am Standort Herford mit 170 Mitarbeitern Büromöbel. Die hohe Fertigungstiefe steht für ein breites Produktportfolio, das vom Arbeitsplatz über Stauraum, Konferenz bis hin zu Empfang, Lounge und Akustik reicht. Mehr Informationen unter www.februe.de

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