PR-Nr. 50105-0010-11/2010
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GARANT-MÖBEL Partnerforum 2010

241 Studierende aus Köln und Detmold gesucht

In diesem Jahr jährt sich die Gründung der Josef-Lauten-Stiftung zum 20. Mal. In einer über 80-seitigen Dokumentation, die druckfrisch zum GARANT-MÖBEL Partnerforum vorliegt, ist erstmals kompakt nachzulesen, wofür die Stiftung gegründet wurde, wer Verantwortung für ihre Aktivitäten trägt und was sie in zwanzig Jahren alles gefördert hat. Für 20 Euro Schutzgebühr als Spende für die Josef-Lauten-Stiftung gibt es ein lesenswertes Exemplar.

Die Dokumentation kann für sich in Anspruch nehmen, ein wenig Zeitgeschichte nachzuzeichnen. Die Designtrends bilden sich ebenso ab wie die Marketing-Themen, die jeweils zeitnah die aktuellen Probleme der Branche anpackten. Wer jetzt nachliest, darf sich wundern, wie viele gute Lösungsansätze in den Studienarbeiten vorgelegt wurden, ohne dass die Branche sie sichtbar aufgegriffen hätte.

Und doch hat die Stiftungsarbeit sicher einiges bewegt. So sind in der Dokumentation insgesamt 241, heute vermutlich ehemalige Studierende namentlich erwähnt, die an den von der Josef-Lauten-Stiftung vorgegebenen Projektaufgaben mitgearbeitet haben. Allein die Tatsache, dass sie sich mit den Problemen beschäftigt haben, dürfte einiges für ihr weiteres Berufsleben in neue Bah-nen gelenkt haben.

Mit diesen Mutmaßungen tritt die Josef-Lauten-Stiftung jetzt an, den Kontakt zu den vielen jungen Menschen zu suchen. Es ist davon auszugehen, dass sie vermutlich alle ihr Studium abgeschlossen haben. Dennoch wären zwei Dinge wünschenswert: Erstens sollten sie alle die Dokumentation besitzen, denn sie skizziert einen kleinen Teil ihres Lebens. Darüber hinaus wäre es genial, Erfahrungsberichte zu erhalten, die die Nachwirkungen aus dem Studium und insbesondere die Teilnahme an den von der Stiftung geförderten Projekten an der Schule für Architektur und Innenarchitektur in Detmold und an der Möbelfachschule in Köln auf das weitere Berufsleben hatten und vielleicht noch haben.

Und alle anderen soll die Dokumentation motivieren, durch Spendenbeiträge die Arbeit weiterhin auf sichere Füße zu stellen. Wie gut das Geld – abgesehen von seiner steuerlichen Absetzbarkeit – angelegt ist, zeigen die ausführlich beschriebenen Projektarbeiten in der Dokumentation 1990 – 2010 der Josef Lauten Stiftung.

Eine wertende Anmerkung darf nicht fehlen: Wer jemals zwanzig Jahre Vergangenheit zu einem Thema aufgearbeitet hat, weiß, welche Hürden zu springen sind. Zu viel hat sich in der Organisation geändert, um alles filigran zueinander zu ordnen. Allein die Aufgabe, aus alten Negativen digitalisierte Motive zu zaubern zeigt, um wie viel doch ein digitalisiertes Archiv die Arbeit erleichtern kann. Und wo immer Lücken klaffen, Bilder nicht dem heutigen Qualitätsanspruch genügen, Beteiligte nicht erwähnt oder Zielsetzungen nicht gründlich genug interpretiert wurden, gilt die um Verständnis bittende Pauschalentschuldigung.

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Bildtext: Wofür die Josef-Lauten-Stiftung gegründet wurde, wer Verantwortung für ihre Aktivitäten trägt und was sie in zwanzig Jahren alles gefördert hat, ist in der über 80-seitigen Dokumentation nachzulesen. Für 20 Euro Schutzgebühr als Spende für die Josef-Lauten-Stiftung gibt es ein lesenswertes Exemplar. Foto: Josef-Lauten-Stiftung.

Josef-Lauten-Stiftung

Mit der 1990 ins Leben gerufenen und nach seinem Gründer Josef Lauten benannten Stiftung wurde der Grundstock gelegt, den Nachwuchs der Möbel- und Einrichtungsbranche gezielt zu fördern. Im Fokus der Förderung stehen seither studienbegleitende Projekte für das Design und den Vertrieb von Möbeln. Der Wunsch des Gründers lebt in der Satzung der Stiftung weiter, die die Verwendung der Mittel auf die Zusammenarbeit mit der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur sowie der Fachschule des Möbelhandels in Köln festschreibt.

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