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	<description>Klartext, wo immer es Sinn macht.</description>
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		<title>Die Kinder der Wüste</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 14:03:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wilfried Wadsack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Servicewüste]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, nicht Serengeti, die Servicewüste liefert den Stoff, aus dem der Frust kommt. Über die Maßen mit Versprechungen aus dem Dienstleistungspotenzial gewässert, treibt sie immer wieder grelle Blüten. Man muss nur Kunde sein, auf alle Königsansprüche verzichten, zuhören und verkraften, &#8230; <a href="http://www.msww.de/pr-mixer/?p=237">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, nicht Serengeti, die Servicewüste liefert den Stoff, aus dem der Frust kommt. Über die Maßen mit Versprechungen aus dem Dienstleistungspotenzial gewässert, treibt sie immer wieder grelle Blüten. Man muss nur Kunde sein, auf alle Königsansprüche verzichten, zuhören und verkraften, und dann mit dem „Wusste-ich-vorher-Gesicht versuchen zu verstehen.  Und doch mag man kaum glauben, was die Kinder der Wüste (Kindermund tut Wahrheit kund) an altklugen Weisheiten so plappern. Beispiel gefällig? Na dann gut aufgepasst:</p>
<p>„Leider ist es mir auch nicht möglich, bei der Vielzahl meiner Kunden, zu erahnen, was meine Kunden zukünftig machen wollen, daher schicken wir in regelmäßigen Abständen per Email den „MK-Aktuell“ mit den neuesten Produkten und Entwicklung am Markt.“</p>
<p>Grammatik: Fehlanzeige; Interpunktion: Glücksache: Profession: Kundenberater. Kaum lässt sich eleganter sagen, wie untergewichtig, wie egal einem ein Kunde ist. Wer nicht liest, was online vermüllt wird, und wer daraus nicht die perfekten Schlüsse für das Einbetteln einer Beratung zieht, bleibt also selbstverschuldet auf der Strecke. Zwei Mal geschluckt und abgehakt. Da helfen dann auch keine Floskeln mehr. Im O-Ton: ….. sicherlich habe ich kein Interesse daran, dass Sie jetzt unzufrieden sind. Es tut mir wirklich leid, dass Sie unzufrieden sind.“ Darunter dann altbacken gestelzt: „Mit freundlichen Grüßen“.</p>
<p>Die Kinder der Wüste treiben wie Erdmännchen ihr putziges Spiel mit den Kunden. Sie wässern den Boden, der uns die Servicewüste noch lange erhält. Getreu dem Motto: Serengeti darf nicht sterben.</p>
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		<title>Timeline als Gedächtnisauffrischung</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 16:40:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wilfried Wadsack</dc:creator>
				<category><![CDATA[MSWW]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Chronik]]></category>
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		<description><![CDATA[Ob wir wollen oder nicht: Facebook erzwingt die Timeline. Vielleicht hilft sie sogar. Mehr noch. Sie animiert, 40 Jahre Agentur-Geschichte in Meilensteine zu gliedern. Sozusagen Stein auf Stein. Wie die Säulen der Erde Agentur, die unsere Existenz sichern und unseren &#8230; <a href="http://www.msww.de/pr-mixer/?p=233">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob wir wollen oder nicht: Facebook erzwingt die Timeline. Vielleicht hilft sie sogar. Mehr noch. Sie animiert, 40 Jahre Agentur-Geschichte in Meilensteine zu gliedern. Sozusagen Stein auf Stein. Wie die Säulen der <span style="text-decoration: line-through;">Erde</span> Agentur, die unsere Existenz sichern und unseren Erfahrungsschatz dokumentieren. Und Ehrenurkunden an den Wänden unseres Konferenzraumes sind nun öffentlich.</p>
<p>Dabei geschieht Substantielles. Der Vorsatz, auf verstaubt müffelnde Ambitionen zur denkmalartigen Heroisierung verzichten zu wollen, wird brüchig. Die Aneinanderreihung verschiedener Aktivitäten nimmt für sich in Anspruch, Bleibendes geschaffen zu haben.</p>
<p>Der Nieburg-Wald in Löhne mit Findling und Inschrift wächst seit über dreißig Jahren. In Oberderdingen am Sitz von Blanco wurde das jährliche Aufstellen des Maibaums in den 80er Jahren reaktiviert. Das jährlich – heute im Holzmann-Verlag – erscheinende BVDM-Taschenbuch hält sich seit über zwanzig Jahren. Die Messeparty zur imm-cologne mit dem schönen Namen MÖBELTREFF läuft weiter. Noch immer gibt es das Beschläge-Magazin, das 1993 erstmalig auf den Markt kam, inzwischen im Titel um das Wort Design ergänzt wurde und seit 2004 in redaktioneller Verantwortung des DRW-Verlages erscheint. Die auf zäh laufendem Spendenaufkommen basierende Arbeit der Josef-Lauten-Stiftung fördert den Nachwuchs seit 1990.</p>
<p>Als die Welt begann, das Wort Computer zu buchstabieren, erblickte der Arbeitskreis Datenverarbeitung beim BVDM unter unserer Leitung das Licht der Welt. Die internationalen Küchenfachzeitschriften nutzten ein von uns initiiertes Treffen in Luxemburg, um sich auszutauschen. Zusammen mit dem französischen Verleger und Visionär Bernard Verries entstand die Idee einer europäischen Küchenmesse sowie die Gründungsinitiative eines europäischen Verbandes der Küchenspezialisten. Die PR-Aktivitäten erstreckten sich in den 90er Jahren im internationalen Netzwerk auf elf Länder. Presseveranstaltungen zwischen USA und Japan gehörten zum Arbeitsalltag.</p>
<p>Etliche Ideen blieben in ihren zukunftsgerichteten Aktivitäten stecken. Sie waren der Zeit voraus. Manches bewährte sich. Verlage griffen die Idee der Themen-Specials auf. Messen denken nicht mehr in Quadratmeterumsätzen, sondern kümmern sich um die Ziele ihrer Aussteller. Viele Firmen machten mit uns die ersten Schritte in die systematische Öffentlichkeitsarbeit. Sie führen sie mit und ohne uns fort.</p>
<p>Nicht alles findet sich in der Timeline von Facebook bei <a href="http://www.facebook.com/MSWW.PR">www.facebook.com/MSWW.PR</a> Und doch zeigt sie kurz und bündig die wichtigen Stationen der Achterbahnfahrt durch das Gedächtnis. Der derart aufgebröselte Erfahrungsschatz umreißt unsere Kompetenz. Facebook sei Dank.</p>
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		<title>Lockstoff Designpreise oder ungenutztes Potenzial?</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 17:06:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Hackenbruch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Designpreis]]></category>

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		<description><![CDATA[Helfen Designpreise beim Verkauf im Möbelhandel. Dieser Frage widmete sich die Projektarbeit an der Fachschule des Möbelhandels in Köln (Möfa). Auf Initiative und mit Unterstützung der Josef-Lauten-Stiftung hatten zwölf Studenten des dualen Studiengangs 2009 zwei Jahre lang akribisch recherchiert, Händler- &#8230; <a href="http://www.msww.de/pr-mixer/?p=211">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Helfen Designpreise beim Verkauf im Möbelhandel. Dieser Frage widmete sich die Projektarbeit an der Fachschule des Möbelhandels in Köln (Möfa). Auf Initiative und mit Unterstützung der Josef-Lauten-Stiftung hatten zwölf Studenten des dualen Studiengangs 2009 zwei Jahre lang akribisch recherchiert, Händler- und Endkundenbefragungen durchgeführt und Ergebnisse analysiert.</p>
<p><strong>Kennen Sie Designpreise?</strong></p>
<p>Die Kenntnis darüber, ob Kunden überhaupt auf Designpreise anzusprechen sind, hilft fraglos im Verkauf. Eine gründliche Kundenbefragung liefert aufschlussreiche Erkenntnisse. Bei den 16- bis 30-jährigen Kunden, kennen 77 Prozent keinen Designpreis. Mit 60 Prozent ist die Unkenntnis bei den 31- bis 50-jährigen Befragten etwas geringer. 73 Prozent der 50- bis 65-Jährigen und 70 Prozent der Gruppe 65 plus kennen keine Designpreise. Das ernüchternde Fazit: „Designpreise sind bei unseren Endkunden allgemein noch eher unbekannt.“ Kein Wunder also, dass bei Entscheidungskriterien wie Optik und Preis kaum eine Bereitschaft zu erkennen ist, für die mit Designpreisen ausgezeichneten Möbel mehr Geld auszugeben.</p>
<p><strong>Nutzt der Möbelhandel Designpreise?</strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-225" href="http://www.msww.de/pr-mixer/?attachment_id=225"><img class="alignleft size-medium wp-image-225" title="Design  Designpreis Präsentation-8 Kopie" src="http://www.msww.de/pr-mixer/wp-content/uploads/2012/02/Design-Designpreis-Präsentation-8-Kopie-300x148.jpg" alt="" width="300" height="148" /></a>Die  Befragung des Handels macht deutlich, dass die Mehrheit Designpreise durchaus als verkaufsfördernd einstuft. Und trotzdem verblüfft das Ergebnis, dass 44 Prozent der Händler des mittleren Preissegments einen Designpreis nicht in die Verkaufsargumentation einbeziehen. Im mittleren Preissegment nutzen nur 50 Prozent einen Designpreis in der Beratung als Thema. Ganz anders sieht es im hohen Preissegment des Handels aus. Hier beraten 77 Prozent der Händler in Richtung der Designpreise und nutzen sie als verkaufsfördernde Argumentation.</p>
<p><strong>Und wie steht die Möbelindustrie zu Designpreisen?</strong></p>
<p>Die Frage erübrigt sich nahezu. Im Herstellerbereich haben die preisvergebenden Institutionen massiv Fuß gefasst. Die Fülle der Auszeichnungen, die in den Vergabe-Kriterien nahezu deckungsgleich sind, findet ihre Abnehmer. Mit Stolz kennzeichnen die Hersteller ihre Modelle mit dem wertenden Label. Vollmundig steht in den Verkaufsunterlagen, dass eine unabhängige und möglichst hochkarätige Jury den ohnehin seit Jahren betonten Produktwert bestätigt habe. Ein entsprechendes Etikett am Produkt beendet die Argumentationskette in dem Irrglauben, dass der Preis bekannt genug sei, um für sich selbst zu sprechen.</p>
<p>Die Themen Designpreise und Design sind im Handel nicht angekommen, schlussfolgerte die Projektgruppe. „Der Handel braucht Nachhilfeunterricht in der Frage, wie Design zu verkaufen ist“, hieß es in Köln. Mehr noch: Die für die Designpreise verantwortlichen Institutionen sind aufgefordert, über ihre häufig nicht preiswert gepflegte Eigendarstellung hinaus den Preisträgern ein Argumentarium an Hand zu geben, das in der Vermarktung bis hin zum Endverbraucher unterstützend hilft.</p>
<p>Schade, dass Designpreise im Möbelhandel scheinbar zu einer Marginalie verkommen. Sollten sie im Marketing doch vielmehr als große Reserve gelten, um mit intelligenter Kreativität neue Impulse für den Verkauf zu schaffen.</p>
<p>Zur Studie geht es <a href="http://flipbooks.msww.de/garant/moefa_studie_2012" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<item>
		<title>Nach 40 Jahren am 40. Tag</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 16:25:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wilfried Wadsack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[MSWW]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>

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		<description><![CDATA[Abergläubisches Unken hilft nicht. Schließlich leben wir nicht in China. Dort zumindest gilt die 4 als Unglückszahl. Vier Jahrzehnte unserer Selbständigkeit liegen hinter uns. Am 40. Tag dieses Jahres schrammte uns das Schicksal mächtig. Ein Wasserrohrbruch am 9. Februar 2012 &#8230; <a href="http://www.msww.de/pr-mixer/?p=204">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abergläubisches Unken hilft nicht. Schließlich leben wir nicht in China. Dort zumindest gilt die 4 als Unglückszahl. Vier Jahrzehnte unserer Selbständigkeit liegen hinter uns. Am 40. Tag dieses Jahres schrammte uns das Schicksal mächtig. Ein Wasserrohrbruch am 9. Februar 2012 zerstörte neben den über uns liegenden Wohngeschossen gut die Hälfte unserer Wirkungsstätte. Zwei Büros total vernichtet, der Eingangsbereich beschädigt, der Konferenzraum voll mit geretteten Archiven. Und im Rest unserer Bleibe rücken wir auf engstem Raum zusammen, um wenigstens noch das Wichtigste abzuarbeiten.</p>
<p>Es gibt tatsächlich Schlimmeres. Doch der aufgezwungene Umstand taugt nicht als Dauerlösung. Horden von Handwerkern, Gutachtern, Sachverständigen, Versicherungsmenschen, Architekten und Service-Leuten für das IT-Netzwerk und die Telefonanlagen schwirren durch die Räume, erfreuen sich an den eigenen Kommentaren und verfallen in Aktionismus, der hoffentlich zu etwas führt.</p>
<p>Unbeantwortet bleibt die wichtigste Frage: Wie lange noch? Trocknungsturbinen laufen 24 Stunden am Tag, Ozon-Geräte sollen den moderigen Gestand eliminieren, eilfertig hervorgezauberte Feuchtigkeitsmessgeräte generieren unbefriedigende Ergebnisse. Das unter Denkmalschutz stehende Haus beweist seine Alterskraft durch Zwischendecken aus Holz, Lehm und Strohmatten. Sie sind Schwämme, die sich vollgesogen haben. Holzsprossenfenster zeigen Zerfallserscheinungen, an den Türen bröckelt der Lack der Jahrzehnte ab.</p>
<p>Natürlich: Wir sind ja versichert. Elektronik-, Inhalt (so heißt der Hausrat in einem Büro) und Betriebsunterbrechung stehen in den Policen der Gesellschaft, die sich werblich gern mit Klartext profiliert. Jetzt beginnt der Kampf ums Kleingedruckte. Der Vermieter bietet Mietpreisminderung, die Bank Kredite, wenn’s klemmen sollte.</p>
<p>Verglichen mit Naturkatastrophen, bei denen in der Regel minder bemittelte Menschen millionenfach Hab und Gut verlieren, geht es uns gut. Wir verlernen das Klagen, freuen uns über kleine Fortschritte und treten hoffnungsfroh jeden Morgen wieder an. Die erste Woche nach dem Gau ist abgehakt. Weitere Wochen der Trocknung und Renovierung werden folgen. Was bleibt, ist Hoffnung. Wir geben nicht auf!</p>
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		<title>Jahresrückblick 2011: ein Jahr der Experten</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 16:01:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wilfried Wadsack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Fraglos bot das hinter uns liegende Jahr eine Fülle von Anlässen, deren Aufzählung manchen Rahmen sprengt. Die TV-Sendungen sind voll davon. Sie überschlagen sich mit Katastrophen, Krisen, Neuwahlen, politischen Eskapaden, Skandalen und Nichtigkeiten. Alles gipfelt letztlich in den täglichen Talkshows, &#8230; <a href="http://www.msww.de/pr-mixer/?p=200">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fraglos bot das hinter uns liegende Jahr eine Fülle von Anlässen, deren Aufzählung manchen Rahmen sprengt. Die TV-Sendungen sind voll davon. Sie überschlagen sich mit Katastrophen, Krisen, Neuwahlen, politischen Eskapaden, Skandalen und Nichtigkeiten. Alles gipfelt letztlich in den täglichen Talkshows, die besetzt sind mit den üblichen Verdächtigen. Sie ringen um Antworten auf die ständig wiederkehrenden Fragen, schlagen verbale Volten und reden sich um Kopf und Kragen. Das Jahr 2011 passt nun mal in keines der üblichen Schemen, die uns in den vergangenen Epochen so gern mit fertigen Lösungen aus der Schatulle voller Patentrezepte beruhigten. Einschließlich der staatstragenden Neujahrsansprachen, deren Konserven folgenlos auch schon mal verwechselt wurden. Es passte eben immer.</p>
<p>Man darf den Medienschaffenden sicher nicht unterstellen, dass sie nicht ahnten, wie schwer die aktuellen Ereignisse mit ihren Auswirkungen auf die nahe, mittelfristige und langfristige Zukunft einzuordnen sind. Flugs entschlossen sich die Redaktionen, ihren Frontfrauen und -männern auf den Bildschirmen fachkundige Experten an die Seite zu stellen. Vorreiter dieses Trends mag die Sportberichterstattung sein. Diese Mutmaßung darf historisch unpräzise sein. Sie zeigt aber, dass sich der häufig verbal verklausulierte Sachverstand durchaus als Stütze der eigenen Deutungshoheit eignet.</p>
<p>Für das Jahr 2011 boten sich gefühlte tausend Gelegenheiten, den Humus für die Berichterstattung durch eine Unzahl von Experten anzudicken. Die Kernschmelze in Fukushima förderte Hundertschaften auf den Schirm, die nicht zur Aufklärung beitragen konnten. Die nicht enden wollende Euro-Krise schuf geradezu grenzenlose Plattformen für Sachverstand ohne greifbare Ergebnisse. Der arabische Frühling rückte nie gesehene Kenner ins Licht, die durch Nichtwissen brillierten. Afghanistan, Irak, Iran, Palästina: Scherbenhaufen, die trotz wort- und bildreicher Erklärungen nur noch Experten glänzen ließen. Und jetzt noch die weltbewegende Krise der Reichen aus Osnabrück, die unserem Präsidenten freundschaftlich verbunden sind. Wie herzzerreißend, dass es auch hierfür die Expertenrunden in den Talkshows gibt.</p>
<p>Dieses sich immer schneller drehende Hamsterrad der medialen Niveauregulierung entwickelte sich 2011 zunehmend zum Katalysator der Politikverdrossenheit. Es wirbelte die Unfähigkeit der für die Quellen der Themen Verantwortlichen in überhöhte Sphären, legte Unvermögen zu Lösungen bloß, schleuderte Eitelkeiten zu Boden und katapultierte unser aller Anspruch auf Information in die Tonne. Durch Informationsfülle erdrückt versuchen wir krampfhaft uns der Namen zu erinnern, die uns als Experten doch weiterhelfen sollten. Wir stehen vor dem Burn out, ringen nach Luft und fassen es nicht mehr. Stresstest als das Wort des Jahres 2011 gilt nicht mehr nur für Banken.</p>
<p>Was bleibt, sind die guten Wünsche für das Neue Jahr. Wetten, dass … ach ja, hier fehlen noch die Experten, von denen viele bereits abgesagt haben, ohne gefragt worden zu sein. Das sollte Schule machen. Viele wären gut beraten, sich nicht als Experten ins Rennen ziehen zu lassen. Sollen doch die TV-Verantwortlichen zusehen, in welche Formate sie ihre vielen Nullinformationen im kommenden Jahr schnüren. Zu berichten wird es wieder viel geben. Mein Expertentipp: Man muss ja nicht alles sehen.</p>
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		<title>Lesen, verstehen und schreiben: Sogar für Journalisten eine lästige Plage</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 10:21:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Hackenbruch</dc:creator>
				<category><![CDATA[MSWW]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Zeitalter des Webs 2.0 scheint Lesen zum Problem zu werden. Für Kinder und Jugendliche sowieso. Aber, dass es jetzt schon gestandene Journalisten nicht mehr schaffen, einen Text bis ans Ende zu lesen, um daraus ein halbwegs verständliches Eigenprodukt zu &#8230; <a href="http://www.msww.de/pr-mixer/?p=194">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zeitalter des Webs 2.0 scheint Lesen zum Problem zu werden. Für Kinder und Jugendliche sowieso. Aber, dass es jetzt schon gestandene Journalisten nicht mehr schaffen, einen Text bis ans Ende zu lesen, um daraus ein halbwegs verständliches Eigenprodukt zu kreieren, das wundert mich dann doch. Offensichtlich wird es immer schwieriger, mehr als drei Zeilen eines Textes aufzunehmen und sinnvoll zu verarbeiten. Wenn sich diese Tendenz durchsetzt, dann muss man künftig doch ein großes Fragezeichen an all die vielen Informationen setzen, die die Medien tagtäglich verbreiten. Wir jedenfalls wurden Opfer unserer eigenen PR-Arbeit und das, obwohl der Text für Grundschüler zu verstehen ist, eine Kurzfassung folglich kein Problem sein sollte.  </p>
<p>Weit gefehlt. Aus vier Seiten Text oder 8.100 Zeichen über unsere 40-jährige Agenturtätigkeit resultierten zwei Kurzmeldungen, die einem die Haare zu Berge stehen lassen. Eine kurze Online-Meldung verdrehte die Fakten komplett und verstümmelt sie bis zur Unkenntlichkeit. Aber damit nicht genug. Heute las ich, dass unsere Agentur im Jahr 1072 gegründet wurde, wobei die Angabe, ob vor oder nach Christus leider fehlte. Donnerwetter! Mag ja sein, dass in der Blüte des Rittertums und des Minnesangs sowie in der Epoche der Kreuzzüge erste Tendenzen von PR-Aktivitäten auszumachen sind. Journalisten bezeichnen unsere Zunft ja auch schon mal gerne als PR-Rittertum. Aber verehrte Damen und Herren Journalisten, auch wenn wir schon so alt aussehen, wir sind es noch nicht. Na gut, vielleicht ist aus der „9“ ja nur versehentlich eine „0“ geworden. Kann ja passieren. Richtig, kann, aber nicht, wenn es damit weitergeht, unseren Firmennamen komplett zu versaubeuteln.  Die Namen der Damen, die den Agenturgründer auf dem Foto umgeben, wurden ebenfalls verschandelt. Und der Begriff “Damen“ klingt auch etwas mittelalterlich. Meine Kollegin und ich arbeiten in dieser Agentur und haben feste Aufgabengebiete. Dass wir darüber hinaus auch Damen sind, bietet dem geneigten Leser keinen wirklichen Informations-Mehrwert. Vielleicht wäre die Bildzeile „Die gut konservierten Gründungsmitglieder von 1072“ passender gewesen?</p>
<p>Mein Fazit nach der Lektüre frei nach Loriot: Wir heißen alle Heckenbruch-Schmand-Haunemann und gründeten vor 940 Jahren zusammen mit den Damen eine PR-Boutique in Wuppertal. Der Papst ist diesmal nicht dabei, dafür aber der Segen der Branchenpostille, der uns hoffentlich noch bei weiteren PR-Kreuzzügen unterstützt.</p>
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		<title>Starke Bilder fesseln</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 12:51:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Hackenbruch</dc:creator>
				<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir träumen in Bildern, erinnern uns in Bildern, orientieren uns durch Bilder, entscheiden anhand von Bildern. Bilder sprechen an und Bilder fesseln. Die Durchschlagkraft von Bildern – seien es Bilder in unseren Köpfen oder sichtbare Reize in Hochglanzgazetten oder Prospekten &#8230; <a href="http://www.msww.de/pr-mixer/?p=188">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir träumen in Bildern, erinnern uns in Bildern, orientieren uns durch Bilder, entscheiden anhand von Bildern. Bilder sprechen an und Bilder fesseln. Die Durchschlagkraft von Bildern – seien es Bilder in unseren Köpfen oder sichtbare Reize in Hochglanzgazetten oder Prospekten – ist unbestritten. In Zeiten von Social Media ist die Bildkommunikation das Medium, um Informationen zu transportieren. Umso erstaunlicher ist es, dass Unternehmen die optische Darstellung in ihrer Kommunikation immer noch vernachlässigen. Vor allem die visuelle PR ist ein Mauerblümchen, das dringend ins Rampenlicht gehört. </p>
<p>Von lieblosen, unprofessionellen Produktfotos über schlechte, von Mitarbeitern geknipste Portraits bis hin zu antiken Fotos vom Firmensitz oder Werbefotos mit Logo reicht das Repertoire, das Firmen ihren PR-Agenturen anbieten und dabei nicht den leisesten Zweifel hegen, dass das Firmenimage durch eine solch unvorteilhafte Außendarstellung beschädigt werden könnte. Auch die PR-Agentur setzt mit schlechten Fotos ihren Ruf aufs Spiel. Schließlich sind in Agenturen Profis am Werk, die wissen sollten, was die visuelle Kommunikation ausmacht. Wissen sie auch, aber beim Auftraggeber versiegen Argumente im grenzenlosen Wahn von Kostenersparnis. Das Resultat: Unzufriedenheit in den Redaktionen, Frust bei der PR-Agentur, die sich nicht gerade selten für einfallslose und dilettantische Fotos bei den Redaktionen entschuldigen muss und Verwunderung beim Kunden, warum das tolle Produkt nicht die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zieht. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, klingt abgedroschen, besagt aber alles – im positiven, wie im negativen Sinn. Ein Unternehmen, welches nicht bereit ist, in Bilderwelten zu investieren, hat kaum Chancen, auf der Wahrnehmungswelle zu surfen. </p>
<p>Bilder nehmen wir schneller als Texte wahr; dabei verarbeiten wir sie mit relativ geringer gedanklicher Beteiligung. Wir speichern sie so ab, dass wir uns auch noch nach Tagen an komplette Bilderalben erinnern. Nicht umsonst arbeiten Gedächtnistrainer mit Bildern. Sie sind der Code, um sich Zahlen, Namen und wichtige Informationen zu merken. Außerdem ist der  Erlebniswert von Bildern hoch: Bilder emotionalisieren, Bilder wecken innere Bilder, Bilder berühren. Deswegen erfordern PR-Bilder exakt das Know-how, die Qualität und die Präzision, die Unternehmen auch bei ihrer Produktentwicklung einsetzen. Warum wird die Wirkung von PR-Bildern so häufig unterschätzt? Glauben Unternehmen, dass sich eine aufwendige Dramaturgie nur für die Werbung lohnt? </p>
<p>Ganz offensichtlich hat das Invest in Werbemaßnahmen einen höheren Stellenwert. Und der Glaube, die tollen und teuren Werbefotos ließen sich sozusagen als Abfallprodukt für die PR zu nutzen, ist tief in den Köpfen der Marketingleute verankert. Nur so lässt es sich erklären, dass immer wieder kurz vor Pressekonferenzen, Messen oder sonstigen Presse-Events wahllos Megabite-schweres Prospektmaterial per E-Mail oder via FTP-Server durch den Äther gejagt wird. Das Öffnen der Dateien dauert Minuten und treibt in den Wahnsinn. Das Bild, welches sich schließlich in Slow Motion öffnet, ist eine einzige Katastrophe – im Sinne der PR, weil Werbeaussagen eben nur in Anzeigen ihren Platz haben.</p>
<p>Viele Unternehmen scheinen immer noch überzeugt davon zu sein, dass es Aufgabe der PR ist, Informationen in Texten zu vermitteln, hingegen die Werbung durch Bilder Emotionen wecken soll. Bei dieser einseitigen Sicht bleiben die Möglichkeiten der visuellen PR völlig unterbelichtet. So wie ein Bild emotionalisieren kann, kann es auch informieren. Das gilt übrigens auch für den Text, der ebenfalls über die Information hinaus, Emotionen wecken kann. Der Schlüssel zum wirkungsvollen Zusammenspiel zwischen Text und Bild liegt in der sinnvollen Kombination der Instrumente, indem das Bild die Textaussage überzeugend darstellt. Ein gut gemachtes PR-Foto transportiert die Aussage mit Nachdruck und wirkt glaubhaft.</p>
<p>Bilderwelten bestimmen den Kommunikationserfolg entscheidend. Dazu müssen Unternehmen kompromisslos eine auf die Anforderungen ihrer PR zugeschnittene Bildsprache entwickeln. Inspirierende Bildideen, professionelle Umsetzung und mediengerechte Aufbereitung bieten einen Vorteil im harten Wettbewerb mit hunderten von Fotos, die täglich die Redaktionen erreichen. Wer es schafft, das Bild als attraktiven Köder zu positionieren, punktet medial und transportiert seine Kernbotschaften zu den Zielgruppen. Denn starke Bilder fesseln und bieten genau den Wert und Mehrwert, auf den es in der Berichterstattung ankommt. </p>
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		<title>Küchen ganz groß</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 14:49:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Hackenbruch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[area30]]></category>
		<category><![CDATA[Küchenmeile A30]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stimmung für Küche und Kochen ist gut. Der Küchenherbst in Ostwestfalen wirft seine Schatten voraus. Wie sehen die neuen Küchen aus? Welche Farben und Oberflächen bestimmen die Küchencouture? Welche Accessoires sind trendy und mit welchen technischen Raffinessen trumpft die &#8230; <a href="http://www.msww.de/pr-mixer/?p=178">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stimmung für Küche und Kochen ist gut. Der Küchenherbst in Ostwestfalen wirft seine Schatten voraus. Wie sehen die neuen Küchen aus? Welche Farben und Oberflächen bestimmen die Küchencouture? Welche Accessoires sind trendy und mit welchen technischen Raffinessen trumpft die Einbaugeräteszene? Spannende Fragen, auf die die Küchenmeile A30 und die area30 vom 17. bis 22. September Antworten geben.</p>
<p>Fakt ist: Die Küche ist ein Lifestyleprodukt. Sie entwickelte sich zum neuen Salon des 21. Jahrhunderts. Der mehr oder weniger fließende Übergang in den Wohnbereich macht Küchen zu Bühnen für social events, die inspirierende Kocherlebnisse und Kommunikation garantieren. Küchen sind  Zentren der Geselligkeit, Treffpunkt für Familie und Freunde und nicht zuletzt Hobbyräume, in denen kochende Leidenschaften gelebt werden können.  </p>
<p>Perfekter Look und abgestimmte Funktionen sind natürlich gefragt. Denn schließlich muss die Küche gut in Form sein, damit sie den Multitasking-Anforderungen entspricht. Klare Linien dominieren. Die Küche wird zunehmend in die Wohnraumplanung mit einbezogen, so dass der Tisch häufig als Bindeglied zwischen Kochen und Essen fungiert. Koch- respektive Vorbereitungsinseln unterstreichen den kommunikativen Charakter. Insgesamt soll die Küchenoptik jedoch soweit wie möglich in den Hintergrund treten. Dabei helfen immer raffiniertere Oberflächen, die sich mit ihren variantenreichen Dekoren dem Wohnbereich perfekt anpassen können. Naturstein, Glas, Beton nicht nur für Arbeitsplatten, sondern auch für Küchenfronten spielen in modernen Küchen ebenfalls eine wichtige Rolle. In die Küchenarchitektur integrierte Lichttechnik inszeniert Lichtstimmungen, die in keiner Küche mehr fehlen dürfen. Oberschränke mit Lichtböden, beleuchtete Regalböden, Sockellichtleisten, Nischenbeleuchtungen kreieren unterschiedliche Lichtszenarien: vom direkten Arbeitslicht auf der Arbeitsplatte bis zur indirekten Beleuchtung, die den Wohnraum Küche akzentuiert.        </p>
<p>Und hinter den Fronten trumpft die Funktion. XXL-Vollauszüge in Unterschränken bieten Übersicht und komfortabel nutzbaren Stauraum. Dabei gehört das leise Schließen zum Standard. In intelligenten Inneneinrichtungssystemen lagern Vorräte komfortabel und leicht zugänglich, wobei das individuelle Ordnungsprinzip dank flexibler Systeme oberste Priorität hat. Im Oberschrankbereich wird geklappt und gefaltet – dank integrierter Dämpfung lautlos, was zu weniger Stress bei der Küchenarbeit führt.</p>
<p>Bei den Geräten überzeugen Hightech-Funktionen. Kochen wie die Profis lautet das Motto für Backöfen, Kochfelder und Dunstabzughauben. Kühlschränke denken mit, Geschirrspülmaschinen arbeiten flüsterleise. Mit intelligentem Zubehör verwandeln sich Spülen zu Arbeitsflächen. Armaturen sind in alle Richtungen schwenkbar und bieten viele stylische Extras. Dabei schwebt der Trend zur Energieeffizienz und Nachhaltigkeit über allem.</p>
<p>Ja, es brutzelt und brodelt in Deutschlands Küchen. Schade nur, dass die tollen Innovationen, intelligenten Funktionen und stylischen Looks immer nur in üppigen Küchenarrangements zu bewundern sind. Messestände haben viel Platz und auch die Kataloge der Küchenmöbelhersteller nutzen Raum verschwenderisch, wovon die meisten Küchenkäufer nur träumen können. Warum zeigen die Hersteller nicht, dass auch der Wohnraum von Otto-Normal-Verbraucher nicht auf den Genuss Küche verzichten muss? Schließlich steckt im kleinen Grundriss doch genau das kreative Potenzial, mit dem sich Küchenhersteller profilieren und möglicherweise sogar differenzieren können. Emotion, Erlebnis und Funktion müssen auch in kleinen Küchen verführen. Das zu visualisieren könnte doch eine spannende Aufgabe für die Zukunft sein. Damit inspirierende Zutaten für „normale“ Küchengrundrisse nicht nur aus dem Ikea-Katalog winken. </p>
<p>Ob der Nabel der Küchenwelt in OWL nur Gigantismus zeigt oder auch kleine, aber feine Küchenszenen, für anspruchsvolle Kleinraum-Küchenkäufer? Ich bin gespannt und hoffe, dass vielleicht der ein oder andere Küchen(t)raum die Realität einer mehr oder weniger durchschnittlichen Küche abbildet. Das würde meine Kochlust enorm beflügeln. </p>
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		<title>Rettet „STAMPIT“! Wie ignorant die Deutsche Post AG reifes Obst vergammeln lässt</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 08:39:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bianca Schmand-Hannemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[MSWW]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Post AG]]></category>
		<category><![CDATA[Frankiersoftware]]></category>
		<category><![CDATA[Ignoranz]]></category>
		<category><![CDATA[Stampit]]></category>

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		<description><![CDATA[„Schade, schade, da hat man endlich mal ein problemloses, effektives und flexibles Tool &#8230; und dann wird das eingestellt“, schreibt ein enttäuschter „STAMPIT“-Kunde in einem Internetforum. Und 65 weitere Beiträge allein in diesem Forum zeugen ebenfalls von Verwunderung und Ratlosigkeit. &#8230; <a href="http://www.msww.de/pr-mixer/?p=175">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Schade, schade, da hat man endlich mal ein problemloses, effektives und flexibles Tool &#8230; und dann wird das eingestellt“, schreibt ein enttäuschter „STAMPIT“-Kunde in einem Internetforum. Und 65 weitere Beiträge allein in diesem Forum zeugen ebenfalls von Verwunderung und Ratlosigkeit.</p>
<p>„STAMPIT“ ist die Frankiersoftware der Deutschen Post AG, die beim Versenden klassischer Briefe nicht nur Arbeitserleichterung, sondern auch Materialeinsparungen verschafft. Auch wir als PR-Agentur nutzen sie. Nach einigen Startschwierigkeiten funktioniert die Software einfach und reibungslos. In unserem Redaktionssystem erstellen wir aus einer sehr umfangreichen Datenbank den entsprechenden Adressverteiler. Mit einem Klick können wir daraus entweder Serienbriefe oder Etiketten in Word generieren. Ein weiterer Klick in Word auf den „STAMPIT“-Button fügt passend in Brief oder Etikett unser Agenturlogo und den korrekten Frankierwert ein. Ausdrucken, fertig.</p>
<p>Zum 30. September kündigt die Deutsche Post AG ihre Softwarelizenzen für „STAMPIT“ und stellt als Alternativen die „INTERNETMARKE“ und das E-Porto Add-In vor. Beide Möglichkeiten bieten aber weder eine Schnittstelle zu unserem Redaktionssystem noch eine Chance, das Firmenlogo in die Frankierung zu integrieren. Was bleibt, ist die Möglichkeit, Briefmarken auf Etikettenbögen auszudrucken und so – schlicht und allgemein wie sie dann sind – in einem zusätzlichen Arbeitsschritt auf den Umschlag zu kleben. Erinnerungen an geleckte Briefmarken werden wach.</p>
<p>Wir haben Widerspruch gegen die Kündigung eingelegt, mit dem Ergebnis, dass die Deutsche Post in einer Standardmail ihr Kündigungsschreiben wiederholt. Da wir laut Internetrecherche nicht die einzigen sind mit derartigen Problemen, haben wir auf <a href="http://www.facebook.com/groups/167934379936182/">Facebook die Gruppe „Rettet STAMPIT“</a> gegründet, in der Hoffnung, dass die Macht des Kunden die Ignoranzmauer des Konzerns brechen und hervorragend gereifte Produkte am Markt halten kann.</p>
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		<title>50+: Als Konsument kreativ geclustert, als Mensch elegant ausgemustert</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 09:08:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Hackenbruch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[50+]]></category>
		<category><![CDATA[Altersarmut]]></category>

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		<description><![CDATA[In der 09/11-Ausgabe des Zukunftsletter http://www.zukunftsletter.de/aktuelle-ausgabe.html liest man unter der Überschrift „3 Gründe, warum Frauen jenseits der 55 erhebliches Zukunftspotenzial haben“ über die tollen Chancen dieser Gruppe. Das Gelesene bringt mich ins Grübeln. Bin ich jetzt trendy oder nicht? Denn &#8230; <a href="http://www.msww.de/pr-mixer/?p=167">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der 09/11-Ausgabe des Zukunftsletter http://www.zukunftsletter.de/aktuelle-ausgabe.html liest man unter der Überschrift „3 Gründe, warum Frauen jenseits der 55 erhebliches Zukunftspotenzial haben“ über die tollen Chancen dieser Gruppe. Das Gelesene bringt mich ins Grübeln. Bin ich jetzt trendy oder nicht? Denn ich frage mich, was mir der Autor mit seiner Einschätzung, „Frauen 55 plus werden in den kommenden Jahren in unserer Gesellschaft ein Comeback feiern“ eigentlich sagen will. Wenn ich durch meine angebliche Kaufkraft ins Visier der Marketingstrategen gerate, ist das ja ganz nett und durchaus legitim, aber davon profitieren im Zweifelsfall nur die Marketingstrategen und deren Auftraggeber. Was habe ich davon, wenn man mir Kompressionsstrümpfe – natürlich modisch aufgepeppt – statt der geliebten Netzstrümpfe anbietet? Welchen Lustgewinn bringt mir eine Kreuzfahrt,  die sich meine Altersklasse nach Meinung der Strategen locker leisten kann, für die ich mich aber immer noch nicht „reif“ genug fühle? Oder wie wär’s mit einem Blutdruckmessgerät, welches mich ebenso wenig reizt, wie die kaum Erfolg versprechenden Anti Aging Produkte der Kosmetikindustrie? Mag sein, dass ich zu der neuen „Konsumentenmehrheit“ gehöre. Aber auch eine Mehrheit setzt sich ja meistens aus sehr heterogenen Gruppen oder Individuen zusammen, die sich nicht über fixe Lebensmuster aufgrund ihrer Altersstruktur oder einheitliche soziale Milieus definieren lassen. </p>
<p>Das haben natürlich auch die Marktforscher erkannt. Folglich scheren sie die Best Ager nicht mehr über einen Kamm, sondern pressen sie in neue Sortierkriterien, die dann „Greyhopper“, „Super-Grannys“ oder „bodenständiger Neustarter“, „rastloser Rumtreiber“ oder – ganz besonders hübsch – „Altersleugner“ heißen. Hoffentlich erklären die Marketer den Damen und Herren, die das Produkt am Point of Sale an die Frau oder den Mann bringen sollen, gut, woran man erkennt, um welchen 50-Plusler-Typ es sich im Verkaufsgespräch handelt. Ich jedenfalls fühle mich ziemlich veralbert, obwohl ich doch als Konsument schlicht und ergreifend nur ernst genommen werden möchte. Das wollte ich schon mit 20 Jahren ebenso mit 30 und 40 und natürlich auch mit 50. Es hat also kaum etwas verändert, außer dass ich ganz normal älter geworden bin. Oberflächlich betrachtet stimmt das, aber hört man sich in seiner Altersklasse mal um, trügt der schöne Schein. Denn das Umwerben der sogenannten Best Ager mit fantasievollem Marketinggeschwafel kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass alle diejenigen, die im biblischen Alter von 50+ einen Job suchen, systematisch ausgemustert werden.  </p>
<p>Spätestens dann wollten Unternehmen mit „Super Grannys“, „Greyhopper“ &#038; Co. nichts mehr zu tun haben. Anstelle schöner Begriffe rückt die Realität: in Gestalt eines leibhaftigen 50-jährigen Menschen, bestens ausgebildet, mit viel Erfahrung, engagiert – aber leider viel zu alt. Natürlich sagt das keiner, denn auf elegantes Wording setzen mittlerweile auch Personalabteilungen. Von einem „2. Aufbruch“ oder einem „Comeback“, wie der Zukunftsletter-Autor schreibt, ist dann wenig zu spüren. Das macht auch nichts, denn der Autor zurrt ja das „Alleinstellungsmerkmal in der alternden Gesellschaft“ am Beispiel Kanada fest, wo Frauen jenseits der 55 Jahre die am schnellsten wachsende Bevölkerungsgruppe mit Blick auf die Beschäftigung sein soll. Super! In Deutschland ließe sich vermutlich nicht mal als 55-jährige Putzfrau ein Comeback feiern. Aber darum geht es wohl auch nicht. Eigentlich schade, denn schließlich lassen sich neue Konsumbedürfnisse nur auf Basis einer gesicherten Existenz erzeugen. Ohne Moos ist bekanntlich nichts los, und so bin ich ziemlich gespannt, wie lange die Generation 50+ als Marktmacht noch trendy ist. Denn das andere Szenario, das die Medien bisweilen ebenfalls beleuchten, heißt: arm, alt und arbeitslos. </p>
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